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Flacon-Verschlüsse:
Korkverschluß
Bei sehr alten Flacons findet man mitunter
Korkverschlüsse. Einige davon wurden mit Siegellack verschlossen.
Eingeschliffener Glasstöpsel
Stöpsel und Flaschenhals sind mit
Sandpaste aufgerauht un von Hand eingepaßt. Die Teile
sind untereinander nicht austauschbar. Um den gefüllten
Flacon zu versiegeln, wurden früher Schweineblasen und
Goldfäden verwendet. Der Faden wurde von Hand aufgewickelt.
Glasstöpsel und Plastiktülle
Die Glasmanufaktur Poche et Du Couval
entwickelte um 1930 dieses Verfahren. Der Flaschenhals wird
mechanisch geschliffen, die Tülle mit Plastik überzogen,
um den Verschluß abzudichten. Flacon und Stöpsel
werden getrennt hergestellt und sind untereinander austauschbar.
Glasstöpsel und Plastikring
Eine Variante des oben beschriebenen Verfahrens
wurde von der Glaserei Brosse et Nesle-Normandeuse entwickelt.
Der Stöpsel hat einen dünnen Plastikring.
Kronenkorken
Ein Korken umfaßt einen Metallstift,
auf dem die Krone sitzt. Durch einen Drehmechanismus läßt
sich der Flacon öffnen und schließen. Kronenkorken
wurden vorwiegend ind Deutschland um 1930 verwendet.
Gefaßter Verschluß
Der Flaschenhals wird mit den verschiedensten
Metallen gefaßt, also fest mit dem Flacon verbunden. Früher
in Einzelanfertigung, heute industriell gefertigt für Zerstäuber.
Schraubenverschluß
Er ist ein von der Industrie entwickelter,
mechanischer Verschluß. Meist nicht besonders schön,
ist er aber für die Massenproduktion günstig in der
Herstellung. Derartige Verschlüsse wurden nur selten für
reines Parfum verwendet.
Plastikstift
Der am häufigsten verwendete Verschluß
für neue Miniaturen ist ein einfacher Plastikstift, der
aus dem Formteil des Deckels herausragt und die Öffnung
der Miniatur mehr oder weniger dich verschließt.
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